Hilfsangebote in Fällen von Spielsucht stärker genutzt

Bekannt ist, dass Glücksspiel süchtig machen  kann. Manche verlieren den Boden unter den Füßen und können einfach nicht aufhören. Wo die Grenze zur pathologischen Spielsucht liegt, ist nicht immer leicht zu bestimmen, zumal die Betroffenen es oft verheimlichen und sich partout nicht eingestehen wollen, von der Sucht betroffen zu sein. Statistiken haben nun ergeben, dass die Hilfsangebote in Fällen von Spielsucht im letzten Jahr stärker genutzt worden sind also vorher. Hat dies mit einem verstärkten Anreiz zu tun – so eine Vermutung – oder eher andere Gründe. Nun, jeder sollte für sich selbst und auch zum Wohle der Angehörigen kritisch auf sich schauen und keine Scheu haben, eine Beratungsstelle aufzusuchen, eh der Weg immer weiter in den finanziellen Ruin führt.

Verrückt – Wetten um das royale Baby

Wenn es um das Wetten geht, sind die Briten schon ein bissel verrückt. Das Ende Juli geborene royale Baby hat von dem Hype noch nichts mitbekommen, der schon vorher hierum getrieben wurde. Eben auch in puncto Wette, denn das große Ereignis war wohl sogar das mit den meisten Wetteinsätzen in diesem Jahr. Dabei wurden Wetten nicht nur auf Geschlecht oder Namen plaziert, nein auch das genaue Geburtsdatum oder die Augenfarbe würden prophezeit und Teil des Spiels. Naja, ein bissel verrückt sind wir doch alle, oder?

Glücksspieländerungsstaatsvertrag – was bringt die Zeit nach 2017?

Die Automatenbranche schaut auf das Jahr 2017, allerdings wohl derzeit noch in einer Art und Weise, als daß ihr noch nicht ganz klar zu sein scheint, welcher Wendepunkt in diesem Jahr auf sie zukommen könnte. Vom Gesetzgeber (hier wurden die Länder im Wege eines Vertrages tätig) wurde – ohne dass es maßgeblichen Widerstand der Branche gegeben hätte – der Glücksspieländerungsstaatsvertrag vereinbart, nach dem es ab 2017 keine Mehrfachkonzessionen mehr geben darf; zudem erschwerten dann bestimmte Abstandsregelungen den Markt (z.B. keine Spielstätte in einem Abstand von 500 m zu einer Schule oder einer ähnlichen Einrichtung). Der Branche der Automatenaufsteller und auch den Kommunen wird nun langsam deutlich, was das im Einzelnen bedeuten kann, nämlich ein Sterben der Spielstätten und eine deutliche Reduzierung der Standorte. Die Branche bringt sich in Stellung und sucht nun nach Wegen, die Zeit bis 2017 zu nutzen, um den in Gang gesetzten Prozess noch zu beeinflussen. Ob hier die Einflussnahme auf die Kommunalpolitik mit dem Ziel, diese als Partner zu gewinnen, ausreicht, ist nicht gewiss. Manche sprechen daher schon davon, dass wohl Gerichte die letztlich gültigen Entscheidungen treffen müssen.

Branche strebt nach Zertifizierung

Die Automatenbranche in Deutschland strebt nach einer Zertifizierung und damit einer Verbesserung ihrer Außendarstellung. Immerhin hat man seit Jahrzehnten gute Kontakte zur Wirtschaft und bestimmten Bereichen der Politik, doch neben dieser positiven Lobbyarbeit gibt es erklärte Gegner, und manche von ihnen möchten am liebsten jegliche Art von Spiel verbieten. Die Branche der privaten Anbieter hat es hier seit langem nicht leicht, denn jeder hier verspielte Euro geht vielleicht dem Staat verloren, da er auch bei den hier angebotenen Spielen eingesetzt werden könnte. Der Staat ist also nicht unbedingt als Partner der Automatenbranche geeignet. Umso mehr sind die in vielen Verbänden organisierten Unternehmen auf sich gestellt, und die – so der Plan – auf eine freiwillige Teilnahme beruhende Zertifizierung soll ein weiterer Schritt in eine Richtung sein, in der sich die “Guten” von den schwarzen Schafen abgrenzen.